Nach dem KWK-Gesetz wird für jede erzeugte Kilowattstunde eine Einspeisevergütung gezahlt, egal ob der Strom selbst genutzt wird oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die Vergütung beträgt zurzeit 5,41 Cent/kWh.
Voraussetzung für die Förderung ist eine Zulassung der KWK-Anlage durch die BAFA.

Der nicht selbst genutzte Strom  wird in das öffentliche Netz eingespeist und mit dem Börsenpreis der EEX Leipzig vergütet. Mit dem neuen EEG, das zum ersten August 2014 in Kraft getreten ist, ist bei Eigenversorgung aus KWK-Anlagen eine reduzierte EEG-Umlage auf den selbst genutzten Strom zu zahlen. Betreiber von Bestandsanlagen, die schon vor dem ersten August 2014 Strom aus der eigenen Anlage genutzt haben, müssen weiterhin keine EEG-Umlage zahlen. Bis Ende 2015 beträgt die EEG-Umlage auf den selbst genutzten Strom 30 Prozent%, 2016 beträgt sie 35 Prozent und ab 2017 40 Prozent.

Es gibt eine Ausnahme: Bei BHKWs bis zu einer elektrischen Leistung von 10 kW ist die Nutzung selbst erzeugten Stroms bis zu 10.000 Kilowattstunden von der Zahlung der EEG-Umlage ausgenommen.